Details
Kurzbeschreibung
Konzert um 20.30 Uhr - 19.30 Uhr Einfährung in den jüdischen Gottesdienst (Dr. J. Wachowski)
Ausführliche Beschreibung
Sehnsüchte · Es gibt noch ein Licht aus Erinnerungen
In einem unserer wichtigsten Konzertprogramme haben wir uns 2024 auf die Spuren jüdischer Musik und Dichtung im Laufe der Jahrhunderte begeben. Zu hören waren u.a. hebräische Psalmvertonungen des italienisch-jüdischen Komponisten Salamone Rossi, improvisatorische Vertonungen von Gedichten der drei jüdischen Dichterinnen Halina Birenbaum, Mascha Kaléko und Hilde Domin zu den Themen Sehnsucht, Suche und Exil sowie in Theresienstadt komponierte Chorlieder von Viktor Ullmann und Gideon Klein.
Im Zentrum des Projekts stand das jüdisch-deutsche Liederbuch Sefer Ha-Shirim von Abraham Zvi Idelsohn, aus dem wir 10 hebräische und jiddische Lieder ausgewählt und auf unterschiedliche Weise improvisierend mehrstimmig wieder zum Klingen gebracht haben.
2026/27 widmet sich Le chant trouvé einem mehrteiligen Folgeprojekt: Zum einen arbeitet das Ensemble mit Liedern aus der neu wiedergedruckten Liedersammlung Die schönsten Lieder der Ostjuden von Mordechai Kaufmann (Reprint: Thomas Spindler/Projekt 2025 – Arche Musica) und arrangiert diese in ähnlicher Form wie diejenigen aus dem Sefer Ha-Shirim improvisatorisch. Hinzu kommen Kompositionen aus dem Chorbuch Traum und Sehnsucht, die im Rahmen eines Arrangement-Wettbewerbs zum Sefer Ha-Shirim entstanden sind. Zum anderen werden wir im Rahmen einer Summer Residency in Aub (Franken) mit der Cellistin, Komponistin und Improvisationskünstlerin Talia Erdal aus Jerusalem sowie weiteren Musiker*innen aus Israel am 2. interkulturellen Projekt Es gibt noch ein Licht aus Erinnerungen zusammenarbeiten (1. Projekt: https://christlich-juedische-wuerzburg.de/es-gibt-noch-ein-licht-aus-erinnerungen/). Die Ergebnisse dieser Arbeit präsentieren wir am Sonntag, 6.9. gemeinsam mit den israelischen Künstler*innen in Konzerten in ehemaligen unterfränkischen Synagogen.
Am Samstag, 26. September 2026, präsentiert Le chant trouvé ein Programm mit komponierter und improvisierter Musik vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Klingende Auseinandersetzung mit unserer gemeinsamen christlich-jüdischen Vergangenheit, mit Verlust und Trauer, mit Traum und Sehnsucht, mit Hoffnung auf Versöhnung.
Kooperationsveranstaltung im Rahmen der Grünen Nacht in Ansbach. Weitere Informationen unter: https://www.tourismus-ansbach.de/detail/id=61c1e4fe95d47663ef9cd001
In einem unserer wichtigsten Konzertprogramme haben wir uns 2024 auf die Spuren jüdischer Musik und Dichtung im Laufe der Jahrhunderte begeben. Zu hören waren u.a. hebräische Psalmvertonungen des italienisch-jüdischen Komponisten Salamone Rossi, improvisatorische Vertonungen von Gedichten der drei jüdischen Dichterinnen Halina Birenbaum, Mascha Kaléko und Hilde Domin zu den Themen Sehnsucht, Suche und Exil sowie in Theresienstadt komponierte Chorlieder von Viktor Ullmann und Gideon Klein.
Im Zentrum des Projekts stand das jüdisch-deutsche Liederbuch Sefer Ha-Shirim von Abraham Zvi Idelsohn, aus dem wir 10 hebräische und jiddische Lieder ausgewählt und auf unterschiedliche Weise improvisierend mehrstimmig wieder zum Klingen gebracht haben.
2026/27 widmet sich Le chant trouvé einem mehrteiligen Folgeprojekt: Zum einen arbeitet das Ensemble mit Liedern aus der neu wiedergedruckten Liedersammlung Die schönsten Lieder der Ostjuden von Mordechai Kaufmann (Reprint: Thomas Spindler/Projekt 2025 – Arche Musica) und arrangiert diese in ähnlicher Form wie diejenigen aus dem Sefer Ha-Shirim improvisatorisch. Hinzu kommen Kompositionen aus dem Chorbuch Traum und Sehnsucht, die im Rahmen eines Arrangement-Wettbewerbs zum Sefer Ha-Shirim entstanden sind. Zum anderen werden wir im Rahmen einer Summer Residency in Aub (Franken) mit der Cellistin, Komponistin und Improvisationskünstlerin Talia Erdal aus Jerusalem sowie weiteren Musiker*innen aus Israel am 2. interkulturellen Projekt Es gibt noch ein Licht aus Erinnerungen zusammenarbeiten (1. Projekt: https://christlich-juedische-wuerzburg.de/es-gibt-noch-ein-licht-aus-erinnerungen/). Die Ergebnisse dieser Arbeit präsentieren wir am Sonntag, 6.9. gemeinsam mit den israelischen Künstler*innen in Konzerten in ehemaligen unterfränkischen Synagogen.
Am Samstag, 26. September 2026, präsentiert Le chant trouvé ein Programm mit komponierter und improvisierter Musik vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart: Klingende Auseinandersetzung mit unserer gemeinsamen christlich-jüdischen Vergangenheit, mit Verlust und Trauer, mit Traum und Sehnsucht, mit Hoffnung auf Versöhnung.
Kooperationsveranstaltung im Rahmen der Grünen Nacht in Ansbach. Weitere Informationen unter: https://www.tourismus-ansbach.de/detail/id=61c1e4fe95d47663ef9cd001
Referent:innen
Das Ensemble »Le chant trouvé« knüpft an die aus der Renaissance überlieferte Improvisationspraxis des chanter sur le livre oder auch cantus super librum an. Dabei wird mehrstimmig »über dem Buch« gesungen, d.h. ausgehend von einer Vorlage (etwa einem gregorianischen Choral oder einer weltlichen Chanson) ein Stück improvisiert.
Almut Gatz, geboren 1981 in Heidelberg, studierte in Freiburg Schulmusik und Mathematik, dann Musiktheorie bei Eckehard Kiem. Neben einigen Lehraufträgen lehrte sie 2014 bis 2017 Musiktheorie in Düsseldorf und 2016/17 im Rahmen einer Professurvertretung in Freiburg. Sie leitete mehrere Chöre und ist auch als Geigerin in Ensembles (Kammermusik, Alte Musik) aktiv. Seit 2017 ist sie Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg. Neben pädagogischen Fragen gilt ihr Interesse besonders der Kammermusik, der Musik Anton Weberns und der historischen Vokalimprovisation.
Almut Gatz, geboren 1981 in Heidelberg, studierte in Freiburg Schulmusik und Mathematik, dann Musiktheorie bei Eckehard Kiem. Neben einigen Lehraufträgen lehrte sie 2014 bis 2017 Musiktheorie in Düsseldorf und 2016/17 im Rahmen einer Professurvertretung in Freiburg. Sie leitete mehrere Chöre und ist auch als Geigerin in Ensembles (Kammermusik, Alte Musik) aktiv. Seit 2017 ist sie Professorin für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Würzburg. Neben pädagogischen Fragen gilt ihr Interesse besonders der Kammermusik, der Musik Anton Weberns und der historischen Vokalimprovisation.
Art der Erwachsenenbildungsveranstaltung
Musik / Lesung / Film mit anschl. Gespräch
Mailadresse
in Kooperation mit
Kunstverein und Frankenbund im Rahmen der Grünen Nacht Ansbach
Art der Veröffentlichung
Zeitung|Mitteilungsblatt|Amtsblatt; Gemeindebrief; Internet; Plakat|Handzettel|Programmheft
Einrichtung der Evangelischen Erwachsenenbildung
Evangelisches Bildungswerk Ansbach e.V.