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DESCRIPTION:\nVeranstaltungsort: Synagoge Hainsfarth\nJurastrasse 10\n86744
  Hainsfarth\nAusführliche Beschreibung: Tausende Israelis leben heute in B
 erlin. Mit einigen von ihnen hat Andrea von Treuenfeld  gesprochen und die
 se Gespräche in biografische Erzählungen gefasst. Sie kamen \nder Ausbildu
 ng oder des Partners wegen\, auf der Suche nach einer neuen Herausforderun
 g\, nach Arbeitsmöglichkeiten oder aus ganz anderen Gründen. Und aus gepla
 nten Monaten sind bei einigen inzwischen zehn oder zwanzig Jahre geworden.
  Israelis sind sie geblieben\, aber der zweite Pass ist jetzt oftmals ein 
 deutscher. Die Geschichte Deutschlands\, die auch manchmal die ihrer Vorfa
 hren ist\, kennen sie selbstverständlich\, aber sie bestimmt meist nicht i
 hren Alltag. Der ist häufig vielmehr geprägt durch ein Gefühl der Freiheit
  – von ihrem Heimatland\, den dortigen Zwängen\, den Anspannungen\, der Un
 sicherheit. Ihr Dasein hier erleben sie als offen\, divers und liberal. Zu
 mindest bis zum 7. Oktober 2023\, als HamasTerroristen in den Süden Israel
 s eindrangen\, ein Massaker begingen und damit den GazaKrieg auslösten. De
 r danach erfolgte weltweite Anstieg antisemitischer Übergriffe hat auch di
 e Realität der in Berlin lebenden Israelis drastisch verändert. Denn zusät
 zlich zu den Bedrohungen\, denen sie in Deutschland seitdem verstärkt ausg
 esetzt sind\, ist es ihre Heimat\, die überfallen wurde\, in der Familiena
 ngehörige oder Freund:innen getötet oder verschleppt wurden. In einer Zeit
 \, in der Israel wieder verstärkt das Existenzrecht abgesprochen wird\, er
 zählen sie von \ndem Aufwachsen in einem für viele Deutsche noch immer fre
 mden Land: Kindheit in einem Kibbuz in Galiläa oder einer Stadt im Negev\,
  Jugend in einem arabischen Dorf oder einer Metropole am Mittelmeer\, die 
 obligatorische Armeezeit und schließlich der Aufbruch aus einem komplizier
 ten Umfeld\, in dem die Zurückbleibenden oft mit Unverständnis auf diesen 
 Schritt reagieren. In Berlin haben sie Familien gegründet\, ihre \nberufli
 chen Wege haben zu einem Auftritt bei einer Gedenkstunde im Bundestag\, zu
  einer eigenen Ausstellung im Frankfurter Jüdischen Museum oder zu einer A
 uszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz geführt. Ihre sehr persönlichen S
 childerungen geben Einblick in eine vielstimmige Community\, die aber nich
 t nur \njüdisch geprägt ist: Mehr als 20 % der israelischen Bevölkerung si
 nd u. a. Christen und Muslime. Auch sie kommen zu Wort.\nReferent:innen: A
 ndrea von Treuenfeld\, freie Journalistin und Autorin\nArt der Erwachsenen
 bildungsveranstaltung: Vortrag \nMailadresse: eeb.donau-ries@elkb.de\nInte
 rnetadresse: https://www.eeb-donau-ries.de\nin Kooperation mit: dem Freund
 eskreis der Synagoge Hainsfarth - im Rahmen der Interkulturellen Wochen\nA
 rt der Veröffentlichung: Zeitung|Mitteilungsblatt|Amtsblatt\; Internet\; P
 lakat|Handzettel|Programmheft\nGebühr und Anmeldung: Eintritt frei\, Spend
 en sind willkommen.
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LOCATION:Hainsfarth: Synagoge Hainsfarth
SUMMARY:Lesung und Gespräch: Israelis in Berlin nach dem 7. Oktober
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