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DESCRIPTION:\nVeranstaltungsort: Katholische Pfarrkirche St. Martin\nMarien
 platz 6\n82467 Garmisch-Partenkirchen\nSt. Martin ist die katholische Pfar
 rkirche von Garmisch im oberbayerischen Markt Garmisch-Partenkirchen. Sie 
 ist ein Beispiel des süddeutschen Barock und wurde 1730 bis 1734 von Josep
 h Schmuzer erbaut. Die Deckengemälde stammen von Matthäus Günther\, die Fr
 esken neben der Orgelempore von Franz Seraph Zwinck.\n\nUm 750 bekehrten i
 rische und schottische Mönche das bayerische Oberland zum Christentum. Es 
 wird vermutet\, dass auch in dieser Zeit eine Holzkirche in Garmisch erric
 htet wurde. Ihr Patron ist der heilige Martin\, der bedeutendste Heilige i
 m Frankenreich. Im Zeitalter der Romanik musste sie einem steinernen Neuba
 u weichen. Im 18. Jahrhundert war die Kirche für die Gemeinde zu klein gew
 orden. Daher entschloss man sich zu einem Neubau südlich der Loisach am Ra
 nde des Loisachgries auf dem Nikolausanger. Nach der Grundsteinlegung am 1
 5. August 1730 durch Prälat Patritius\, dem Propst von Rottenbuch\, wurde 
 die neue Pfarrkirche in den Jahren 1730–34 durch den Wessobrunner Baumeist
 er Joseph Schmuzer errichtet. Die anstelle einer Nikolauskapelle erbaute g
 eostete Saalkirche ist im typischen süddeutschen Barock gehalten. Der Dach
 stuhl konnte am 22. Oktober 1732 aufgestellt werden. Ein Jahr später wurde
 n die Gerüste abgebrochen. Am 23. September erfolgte die Weihe der neuen P
 farrkirche. Als Patrozinium wählten die Erbauer wie bei der Alten Kirche d
 ie Schutzherrschaft des Heiligen Martins aus. Von den ursprünglich zwei ge
 planten Kirchtürmen wurde nur einer errichtet\, da der Freisinger Fürstbis
 chof und Landesherr über Garmisch und der Grafschaft Werdenfels nur einen 
 Turm genehmigte. Die gesamten Baukosten beliefen sich auf 12.000 Gulden. A
 ußerdem erbrachte die Bevölkerung umfangreiche freiwillige Leistungen in F
 orm von Hand- und Spanndiensten. Die Steine für den Neubau kamen von der 1
 730 abgebrochenen Burg Werdenfels.\n\n\nLanghausgewölbe mit den Deckenfres
 ken\n\nBlick in den Altarraum mit dem Hochaltar\nSeit 2007 wurde die Kirch
 e umfangreich saniert. Nach der Dach- und Fassadensanierung folgte die San
 ierung des Innenraums mit den Decken- und Wandfresken sowie der technische
  Ausstattung im Jahre 2010. Dabei stellten die Sanierer massive Schäden de
 s Holzfußbodens unter den Kirchenbänken fest. Der Abschluss der Sanierungs
 maßnahmen erfolgte im Jahr 2011.\n\nDie Kosten der Renovierung belaufen si
 ch auf etwa 4 Millionen Euro. Das Erzbistum München und Freising trägt mit
  3\,1 Millionen Euro den Hauptanteil. Die Pfarrgemeinde St. Martin in Garm
 isch beteiligt sich mit 750.000 Euro. Der Fehlbetrag wird mit Spenden ausg
 eglichen.\n\nArchitektur\nDie „neue“ Pfarrkirche St. Martin in Garmisch is
 t eine spätbarocke Saalkirche mit querhausartigen Kapellen und eingezogene
 m Chor. Der dreijochige Gemeinderaum\, der durch schlanke korinthische Dop
 pelpilaster gegliedert wird\, wirkt hell und weit. Das Gebälk über den Pil
 asterkapitellen beschränkt sich auf kurze Gebälklagen. Rundbogenfenster un
 d breite\, geschwungene Halbrundfenster sorgen für ausreichend Licht. Im W
 esten liegen Musikempore und – darüber – die kleinere Orgelempore. Charakt
 eristisch für St. Martin ist die Wölbung. Die einzelnen Gewölbefelder sind
  gebust\, das heißt die Gewölbemitte liegt höher als der Scheitel des Gurt
 bogens. Die als Querarme wirkenden Kapellen schließen gerade\, werden von 
 Quertonnen gedeckt\, sind in den Ecken allerdings gerundet und besitzen ge
 schwungene Thermenfenster. An der Kapellenostwand liegt jeweils ein Orator
 ienbalkon. Da die Wölbung im Gemeinderaum flacheren Querschnitt hat als je
 ne im Chor\, ergibt sich für den zum Chor hinführenden Triumphbogen keine 
 konzentrische Form. Der Chor besteht aus einem querrechteckigen\, von eine
 r Stichkappentonne gedeckten Joch mit Oratorienbalkonen und dem überkuppel
 ten Altarhaus. Im Altarhaus liegen über den Rundbogenfenstern geschwungene
  Dreipassfenster. Der Kirchenraum ist eher breit proportioniert\, wirkt ab
 er durch die energische Führung der Gurtbögen vorzüglich straff.\n\nAussta
 ttung\nDie Deckengemälde erstellte Matthäus Günther und die Freskobilder s
 tammen von Franz Zwinck. Der Hochaltar ist eine Säulen-Gebälk-Architektur 
 korinthischer Ordnung. Seine sechs Säulen tragen ein vielfach verkröpftes 
 Gebälk. Darüber erhebt sich der von Volutenstützen gerahmte Altarauszug\, 
 der von der Gottesmutter in der Strahlenglorie bekrönt wird. Das Gebälk vo
 n Altar und Auszug ist gebrochen. Auf den Gebälkfragmenten des Altars sitz
 en Trompeten blasende Engelfiguren. Das von Martin Speer aus Regensburg st
 ammende Altarblatt zeigt die Mantelteilung des Heiligen Martin (1734). Im 
 Sockelbereich des Hochaltars steht der aufwändig vergoldete Tabernakel. Ve
 rgoldete Holzstatuen der Heiligen Petrus und Paulus\, geschaffen von dem F
 üssener Anton Sturm\, stehen beiderseits des Altarbilds (1734). Die viersä
 uligen Seitenaltäre am Choreinzug stammen von 1752. Franz Xaver Schmädl au
 s Weilheim schuf sie. Die Kapellenaltäre an den Stirnseiten vom Ende des 1
 8. Jahrhunderts zeigen bereits die Beruhigung der Formen\, die auf den nah
 enden Klassizismus weist.\n\nOrgel\n\nOrgelempore\nDie Orgel wurde 1978 vo
 n dem Orgelbaumeister Gerhard Schmid (Kaufbeuren) errichtet. Das Schleifla
 den-Instrument hat 29 Register über drei Manualwerke und Pedal. Die Spiel-
  und Registertrakturen sind mechanisch.\nBeschreibung: In ökumenischer Ver
 bundenheit laden wir die Menschen in Garmisch-Partenkirchen am 24. Februar
  um 17:00 Uhr in die Pfarrkirche St. Martin zu einem Ökumenischen Friedens
 gebet anlässlich des ersten Jahrestags des russischen Angriffs auf die Ukr
 aine ein. \n\nDas Friedensgebet wird geleitet von Dekan Andreas Lackermeie
 r\, Pfarrer Martin Dubberke\, Pfarrer Josef Konitzer und Pfarrerin Uli Wil
 helm. Ebenso sind Mitglieder der Mahnwache an diesem Gottesdienst beteilig
 t\, so dass dieser in weiten Teilen auch zweisprachig sein wird.\nEmail de
 s Pfarramts: pfarramt.garmisch-partenkirchen@elkb.de\nInternetadresse (eig
 ene Infos im Internet): http://www.gapa-evangelisch.de\nZielgruppe: Alle Z
 ielgruppen\nMitwirkende: Pfr. Martin Dubberke\, Pfr. Josef Konitzer\, Deka
 n Andreas Lackermeier\, Pfrn. Uli WIlhelm\, Mitglieder der Mahnwache für d
 en Frieden\nArt der Veranstaltung: Gottesdienste
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LOCATION:Garmisch-Partenkirchen: Katholische Pfarrkirche St. Martin
SUMMARY:Ökumenischer Friedensgottesdienst :: Anlässlich des 1. Jahrestags d
 es Angriffes auf die Ukraine
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