Details
Ausführliche Beschreibung
Die Erforschung der Opfer des Nationalsozialismus hat in den
vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Dennoch sind viele Schicksale bis heute besonders auf lokaler Ebene kaum bekannt.
Agnes Krumwiede ist freie Mitarbeiterin beim Projekt „Opfer des Nationalsozialismus in Ingolstadt“ am Zentrum Stadtgeschichte. Seit 2020 recherchiert sie für ein Online-Gedenkbuch der Stadt Ingolstadt nach Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde und sogenannten „verleugneten Opfern“, die von den nationalsozialistischen Tätern als „Asoziale“ oder „Berufsverbrecher“ stigmatisiert und verfolgt worden sind. Außerdem hat sie viele Gespräche geführt mit deutschen Sinti, die selbst oder deren Angehörige im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Sie hat ihre Lebensgeschichten anhand archivalischer Quellen rekonstruiert und aufgeschrieben.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen ist der Umgang mit Kindern sogenannter „fremdvölkischer“ und von den Tätern als „rassisch unerwünscht“ definierten Zwangsarbeiterinnen in Ingolstadt und Region. Agnes Krumwiede wird von ihren Arbeitsergebnissen berichten und Biografien von NS-Opfern vorstellen, die einen Bezug zu Manching und Umgebung haben.
vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gemacht. Dennoch sind viele Schicksale bis heute besonders auf lokaler Ebene kaum bekannt.
Agnes Krumwiede ist freie Mitarbeiterin beim Projekt „Opfer des Nationalsozialismus in Ingolstadt“ am Zentrum Stadtgeschichte. Seit 2020 recherchiert sie für ein Online-Gedenkbuch der Stadt Ingolstadt nach Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde und sogenannten „verleugneten Opfern“, die von den nationalsozialistischen Tätern als „Asoziale“ oder „Berufsverbrecher“ stigmatisiert und verfolgt worden sind. Außerdem hat sie viele Gespräche geführt mit deutschen Sinti, die selbst oder deren Angehörige im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Sie hat ihre Lebensgeschichten anhand archivalischer Quellen rekonstruiert und aufgeschrieben.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen ist der Umgang mit Kindern sogenannter „fremdvölkischer“ und von den Tätern als „rassisch unerwünscht“ definierten Zwangsarbeiterinnen in Ingolstadt und Region. Agnes Krumwiede wird von ihren Arbeitsergebnissen berichten und Biografien von NS-Opfern vorstellen, die einen Bezug zu Manching und Umgebung haben.
Art der Veranstaltung
Fortbildungen / Seminare / Vorträge