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Präsenz
Kurzbeschreibung
Manchmal kommt alles auf einmal. Blick, Satz, Erinnerung - Wucht. Und nichts ist wichtiger in diesem Moment.
Dann die fast banale Erkenntnis, dass nichts davon bleiben wird. Die Räder drehen sich weiter und alles wird leicht.
Die Bilder und Texte dieser Ausstellung bewegen sich dazwischen, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, zwischen Pathos und Gleichgültigkeit.
"It´s all just feelings." - Ist das zynisch oder tröstlich? Beides wohl...
Dann die fast banale Erkenntnis, dass nichts davon bleiben wird. Die Räder drehen sich weiter und alles wird leicht.
Die Bilder und Texte dieser Ausstellung bewegen sich dazwischen, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, zwischen Pathos und Gleichgültigkeit.
"It´s all just feelings." - Ist das zynisch oder tröstlich? Beides wohl...
Ausführliche Beschreibung
It´s all just feelings
In manchen Momenten passiert alles gleichzeitig. Ein Blick, ein Satz, eine Berührung, eine Erinnerung - volle Wucht. Und es gibt nichts Wichtigeres in diesem Augenblick.
Und fast im selben Moment die andere Erfahrung, die banale Erkenntnis, dass nichts davon bleiben wird. Die Räder drehen sich weiter und alles wird leicht.
Diese Ausstellung löst den Widerspruch nicht auf, wie sollte sie auch? Sie beschäftigt sich mit diesem vielleicht ehrlichsten Zustand, den wir kennen: Dinge haben existenzielle Bedeutung und sind gleichzeitig ohne Belang - nicht entweder oder. Sondern beides. Zur selben Zeit.
Mit der Einordnung von Gefühlen kann man viel Zeit verbringen, man kann sie einzuordnen versuchen. Zu groß. Zu klein. Angemessen. Übertrieben. Berechtigt oder nicht. Was ist der Maßstab, an dem man sie messen kann?
Man kann sie kommen und gehen lassen, sie dabei beobachten, befühlen. Spüren, wie sie Raum nehmen und diesen wieder frei geben.
"It´s all just feelings" soll aber keine Relativierung sein, im Gegenteil. "Nur Gefühle" klingt oftmals so, als müsste man sie nicht wirklich ernst nehmen. Dabei sind sie doch das Einzige, das wir unmittelbar erfahren können, bevor die Geschichten kommen, die Erklärungen und Konstruktionen.
Die Bilder und Texte dieser Ausstellung bewegen sich irgendwo dazwischen, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, zwischen Pathos und Gleichgültigkeit. Zwischen dem Wunsch etwas festzuhalten und dem Wissen, dass das nicht gelingen kann.
Diese Arbeiten erzählen keine geschlossene Geschichte, sie sind eher Momente und Zustände. Sie behaupten nichts, beweisen nichts, aber sie laden Sie alle ein, sich darin wiederzufinden, mit und ohne Worte. Sollten Sie dabei auf Widersprüche stoßen, ist das kein Fehler, es ist der Punkt...
Lieben und loslassen.
Sich fürchten und weitermachen.
Scheitern und lachen.
Und morgens nicht mehr erklären können, warum´s gestern alles noch so wichtig schien.
"It´s all just feelings." - klingt zynisch? Klingt tröstlich? Wahrscheinlich beides...
Erik F.
In manchen Momenten passiert alles gleichzeitig. Ein Blick, ein Satz, eine Berührung, eine Erinnerung - volle Wucht. Und es gibt nichts Wichtigeres in diesem Augenblick.
Und fast im selben Moment die andere Erfahrung, die banale Erkenntnis, dass nichts davon bleiben wird. Die Räder drehen sich weiter und alles wird leicht.
Diese Ausstellung löst den Widerspruch nicht auf, wie sollte sie auch? Sie beschäftigt sich mit diesem vielleicht ehrlichsten Zustand, den wir kennen: Dinge haben existenzielle Bedeutung und sind gleichzeitig ohne Belang - nicht entweder oder. Sondern beides. Zur selben Zeit.
Mit der Einordnung von Gefühlen kann man viel Zeit verbringen, man kann sie einzuordnen versuchen. Zu groß. Zu klein. Angemessen. Übertrieben. Berechtigt oder nicht. Was ist der Maßstab, an dem man sie messen kann?
Man kann sie kommen und gehen lassen, sie dabei beobachten, befühlen. Spüren, wie sie Raum nehmen und diesen wieder frei geben.
"It´s all just feelings" soll aber keine Relativierung sein, im Gegenteil. "Nur Gefühle" klingt oftmals so, als müsste man sie nicht wirklich ernst nehmen. Dabei sind sie doch das Einzige, das wir unmittelbar erfahren können, bevor die Geschichten kommen, die Erklärungen und Konstruktionen.
Die Bilder und Texte dieser Ausstellung bewegen sich irgendwo dazwischen, zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, zwischen Pathos und Gleichgültigkeit. Zwischen dem Wunsch etwas festzuhalten und dem Wissen, dass das nicht gelingen kann.
Diese Arbeiten erzählen keine geschlossene Geschichte, sie sind eher Momente und Zustände. Sie behaupten nichts, beweisen nichts, aber sie laden Sie alle ein, sich darin wiederzufinden, mit und ohne Worte. Sollten Sie dabei auf Widersprüche stoßen, ist das kein Fehler, es ist der Punkt...
Lieben und loslassen.
Sich fürchten und weitermachen.
Scheitern und lachen.
Und morgens nicht mehr erklären können, warum´s gestern alles noch so wichtig schien.
"It´s all just feelings." - klingt zynisch? Klingt tröstlich? Wahrscheinlich beides...
Erik F.
Kontakt
Referent:innen
Axel Loyens
Fortbildungsform
Ausstellung / Kunst / Führung
Anmeldung per Mail
Anmeldung per Telefon
0913120012
zur Veranstaltung anmelden... (noch 100 verfügbare Plätze)
Berufsgruppe
Alle MA
Art der Veröffentlichung
Internet; Plakat|Handzettel|Programmheft
Themen
1. Gesellschaft & Geschichte; 3. Religion, Spiritualität & Philosophie; 5. Kunst & Kultur
Einrichtung der Evangelischen Erwachsenenbildung
Evangelisches Bildungswerk Erlangen e.V.